Amalgamentfernung

Sie möchten wieder herzhaft und unbeschwert Lachen können?

Wir können Ihnen diesen Wunsch erfüllen!

 

Viele Patienten haben noch unästhetisch aussehende Amalgamfüllungen und wünschen sich schöne helle Zahnfüllungen die man nicht sieht und die beim Lachen nicht unangenehm auffallen.

Amalgam ist ein metallisch aussehendes Füllungsmaterial, das mit den Jahren dunkle und unschöne Ränder bildet. Es war früher wegen seiner leichten Verarbeitung und bakterienhemmenden Eigenschaft sehr beliebt. Aber durch seinen hohen Quecksilberanteil steht es mittlerweile im Verdacht viele körperliche Beschwerden zu verursachen, da es sich in vielen Geweben im Körper absetzt. Dank neu entwickelter Materialien und Techniken kommt es heute glücklicherweise so gut wie nicht mehr zum Einsatz.

Möchten Sie sich von Ihren alten Amalgamfüllungen befreien, darf dies nur fachmännisch und sehr sorgsam erfolgen, denn bei der Amalgamentfernung können schädliche Quecksilbersubstanzen freigesetzt werden.

In unserer Praxis werden besondere Maßnahmen zum Schutze des Patienten eingesetzt. Wir benutzen spezielle Absauger die entstehende Quecksilberdämpfe einsaugen und wir verwenden Kofferdam, eine elastische Folie mit deren Hilfe der Mundraum ausgekleidet wird um den Kontakt von Amalgamresten mit der Schleimhaut zu verhindern. Auch werden spezielle für die Amalgamentfernung entwickelte Hartmetallbohrer benutzt, die sehr niedertourig laufen um eine Überhitzung und somit die mögliche Entstehung giftiger Quecksilberdämpfe zu vermeiden. Die Füllungen werden in möglichst großen Einzelteilen entfernt, damit nur wenig Schleifstaub entsteht.

Eine Amalgamentfernung sollte nicht während der Schwangerschaft erfolgen, denn im Mutterleib nimmt das Ungeborene besonders leicht Schwermetalle auf. Auch in der Stillzeit sollte darauf verzichtet werden, da durch das freigesetzte Quecksilber unnötige Belastungen auf den kleinen Organismus zukommen könnten.

Ist die Amalgamfüllunggründlich entfernt kann der Zahn wieder gefüllt werden. Hier gibt es verschiedene Materialien und Techniken zur Auswahl.

Die ästhetisch beste und langlebigste Lösung zur Füllung eines Zahnes ist das Keramikinlay. Es wird perfekt passend zur Kavität und individuellen Zahnfarbe hergestellt. Anschließend wird es mittels einem UV-Lichthärtenden Komposit in den Zahn eingefügt. Einen sichtbaren Klebe- oder Zementspalt gibt es nicht, da das Inlay genauesten anliegt. Der Zahn sieht wieder natürlich aus als hätte er nie eine Füllung bekommen.

Die Komposit Füllung ist ästhetisch ebenfalls anspruchsvoll, jedoch nicht so langlebig und hart wie das Keramikinlay. Auch Form und Farbe sind nicht ganz so natürlich wie beim individuell hergestellten Inlay.

Die Kunststofffüllung ist die günstigste Alternative. Kunststoff ist sehr viel weicher und poröser als Keramik oder Komposit. Dadurch kann er mit der Zeit Bakterien aufnehmen und sich verfärben, auch die Ränder können undicht werden und eine erneute Karies kann den Zahn bei nicht regelmäßiger Kontrolle befallen.

Nach der Amalgamentfernung sollte ggf. eine Ausleitung erfolgen, die von einem möglichst ganzheitlich arbeitenden Arzt angeleitet und durchgeführt wird.